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SpatzkulturBearbeiten

persönliche Systematisierung von Ingo Kognito

IntentionBearbeiten

Als Student sollte man im besten Fall eigene Gedankengänge entwickeln. Diese fest zu halten, an zu ordnen und zu gestalten ist Sinn dieses Wiki. Statt sich mit einzelnen Autoren zu identifizieren und deren Gedankengebäude mit zu tragen, soll ein eigener Ansatz verfolgt werden. Es ist nicht aus zu schließen, dass dabei ähnliche Ergebnisse produziert werden, wie sie aus gängiges Werken der Kulturwissenschaft insbesondere der Geschichtswissenschaft bekannt sind. Allerdings ist dieses Wiki explizit subjektiv, d.h. es werden zwar die Maßstäbe des wissenschaftlichen Arbeitens, soweit dies in einer aus Essays basierenden Form möglich ist, angelegt, aber die Interessenlage, die Fragestellungen und die Methoden werden nicht umgreifend verfolgt. Die Verknüpfungen, Grenzziehungen und die Schwerpunktsetzung bleiben den Interessen des Autors verhaftet.

Zur Person des AutorsBearbeiten

Ingo Kognito ist ein Pseudonym. Der Autor selbst ist Student der Geschichte und der Philosophie. Der Autor wird biografische Details nicht zum Gegenstand dieses Wiki machen, soweit dies die Verständlichekeit der Ausführungen nicht behindert.

Interessenlage (grob)Bearbeiten

Als Student im Fach Geschichte mit dem Nebenfach Philosophie ergeben sich für den Autor konsequenter Weise viele Fragestellungen, die man im Bereich der politischen Kulturgeschichte ansiedeln kann. In vielen Fällen werden dabei die Sphären Glaube, Werte, Zivilisation, Öffentlichkeit, Philosophie als Fach, die Geschichtswissenschaft als Disziplin, Globalisierungstheorien, Wissenschaft sowie Erinnerungskultur und einige andere geschnitten.
Dabei haben sich bisher einige konkrete Komplexe herauskristalisiert, die besondere Aufmerksamkeit erfahren haben. Die Leitmotive und Leitfragen sind:
  • Öffentlichkeit: Wie funktionisert der Diskurs im Zeitalter des Netzes, wie verändert das die Gesellschaft?
  • Individuum und Gesellschaft: Der Mensch begrenzt die Form der Gesellschaft? Menschenbild und gesellschaftliche Utopie
  • Kulturschaffung: Die Grenzen der Wissenschaftlichkeit: Welche Narativ vertreten wird als Schreibende?
  • Migration und Nationalstaat: Wenn der Nationalstaat seine Homogenität verliert: Was sind Gefahren und Chancen?
  • Die deutsche Erinnerungskultur: Segen oder Fluch? Zukunftsprojekt oder Last der jungen Generation?
  • Europa: Ein Projekt ohne Planung?
  • Die Monotheistischen Religionen: Welche Rolle spielt die Religion im miteinander von Gesellschaften?
  • Der Orient/ Okzident: Eine unterschätzte Kulturgeschichte?
  • Globalisierung: Die Verschiebung von Macht: Wie funktioniert (kann funktionieren?) eine plurale Welt ohne die Dominanz der Supermächte?
Herausgefiltert zeigen sich dabei einige Überzeugungen, die den Autor anleiten und begrenzen.

ÜberzeugungenBearbeiten

Die Würde des Menschen ist unantastbar. Dies ist eine kulturelle Norm keine soziale Tatsache. Der WERT des Menschen ist nicht bestimmbar, hat priorität vor anderen Gütern und ist daher unantastbar. Dies ist eine Tatsache. Die Menschen dieser Erde sind in ihren Chancen und Ausstattungen nicht gleich geboren. Es ist eine der wichtigsten Aufgaben der Kultur und der Politik diesen Mangel zu beheben. Dabei nimmt die Kultur einen kritischen widerpart zur Politik ein. Die Angleichung heißt nicht Gleichmacherei. Jede Gesellschaft lotet das Spannungsverhältnis von Homogenität und Vielfalt selbst aus. Generell dominiert die Entwicklung hin zu einer vielfältigeren Gesellschaft, vor allem in Anbertracht der Migrationsbewegungen, die ich als logische Ausgleichsbewegung zwischen Unterschieden betrachte. Jede Gesellschaft wird dieser Herrausforderung begegnen müssen. Die "Festung Europa" kann in unserem Fall keine Lösung sein. Ein anderer Trend ist die Globalisierung in technischer Hinsicht. Das zusammenrücken der Erdteile in einen globalen Diskurs führt uns die Unterschiedlichkeit der menschlichen Gesellschaften klar vor Augen. Europa trägt mit seinen kulturellen und finanziellen Wohlstand eine Verantwortung in diesem Diskurs. Furcht und Gegnerschaft sind keine zukunftsfähigen Konzepte im globalen Diskurs. An Europas Wesen soll NICHT die Welt genesen. Respekt und Miteinander sind nicht voneinander zu trennen. Europas Zustand ist nicht endgültig, weder in Hinsicht auf die Einigkeit noch auf die Form der Gesellschaften. Kommunismus und Kapitalismus sind gescheiterte Konzepte des Miteinander und als gesellschaftlicher Entwurf nicht tragbar. Der aktuelle Diskurs sprengt jegliche Form von Ideologie als Grundlage einer Gesellschaft. Die Auflösung des Kapitalismus ist ausdrückliches Ziel meiner Tätigkeit. Demokratie und Marktwirtschaft sind NICHT sakrosant. Ein echter Diskurs muss offen sein. Dabei sind Realismus und Umsicht die besten Ratgeber. Revolution ist keine Lösung. Dabei sind Globalisierung und Technisierung der Gesellschaft keine umkehrbaren Prozesse, allerdings sind sie in ihren Wirkungen stark modofizierbar und "modifizierungswürdig".

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